{"id":95,"date":"2024-04-21T13:50:06","date_gmt":"2024-04-21T11:50:06","guid":{"rendered":"http:\/\/schachklub-grosswallstadt.de\/?page_id=95"},"modified":"2025-07-04T17:46:39","modified_gmt":"2025-07-04T15:46:39","slug":"geschichte","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/schachklub-grosswallstadt.de\/index.php\/geschichte\/","title":{"rendered":"Vereinsgeschichte"},"content":{"rendered":"<h2 class=\"western\">Vereinsgeschichte<\/h2>\n<h3 class=\"western\">Vereinsgr\u00fcndung 1910 \u2013 1935<\/h3>\n<p><i>Zu den Jahren der Gr\u00fcndung des Kath. Burschen Vereins 1910, versuchte H. H. Benefiziat Freudenberger die Jugend von den verschiedenen Kartenspielen abzulenken und das k\u00f6nigliche Spiel, das Schachspiel, in der hiesigen Gemeinde einzuf\u00fchren. Trotz der gro\u00dfen Bem\u00fchungen von ihm, gelang es nicht, dem Schachspiel den Platz zu erringen, dem es zusteht.<\/i><\/p>\n<p><i>Durch den Weltkrieg 1914 \u2013 1918, bei dem ein gr\u00f6\u00dferer Kreis im Sch\u00fctzengraben, im Lazarett und in der Etappe, in die Sch\u00f6nheit des Schachspiels eingef\u00fchrt wurde, begann auch das Schachspiel in der hiesigen Gemeinde popul\u00e4r zu werden. Es fanden sich immer mehr junge Leute zusammen, um das Schachspiel zu hegen und zu pflegen. <\/i><\/p>\n<p><i>Des \u00d6fteren wurde der Entschluss gefasst, einen Schachklub zu gr\u00fcnden, bis endlich im November 1925 der Beschluss zur Gr\u00fcndung feststand. Bei der Gr\u00fcndung waren folgende Mitglieder beteiligt.<\/i><\/p>\n<p><i> Kroth Josef I, Faust Emanuel, Faust Karl, Giegerich Karl, Giegerich Theodor, V\u00f6lker Otto, Markert Josef, Geis Linus, Klug Josef, Zengel Josef<\/i><\/p>\n<p><i>Die erste Generalversammlung tagte am 17. Februar 1926 im Gasthaus \u201eZum Gr\u00fcnen Baum\u201c. Die Vorstandschaft setzte sich wie folgt zusammen:<\/i><\/p>\n<p><i>I. Vorstand: Josef Kroth I, II. Vorstand: Emanuel Faust,<br \/>\nSchriftf\u00fchrer und Vereinsdiener: Josef Klug<\/i><\/p>\n<p><i>Das noch in diesem Jahre durchgef\u00fchrte Vereinsturnier gewann Faust Karl und war I. Vereinsmeister im Schach Klub 1925.<\/i><\/p>\n<p><a name=\"_Hlk197023819\"><\/a><i>Bereits ein Jahr sp\u00e4ter nahmen die Mitglieder Josef Kroth sowie die Gebr\u00fcder Emanuel und Karl Faust im Erthaler Hof in Aschaffenburg an einem Simultanspiel gegen den unterfr\u00e4nkischen Meister Lehrer Werner Sulzbach teil.<\/i><\/p>\n<p>(Auszug aus dem rekonstruierten Protokoll vom Februar 1948)<\/p>\n<h3 class=\"western\">Kriegsjahre 1936 &#8211; 1948<\/h3>\n<p>Im Jahre 1936 wurde dem Vereinsleben im Zuge der Gleichschaltung leider ein Ende gesetzt. Der Verein konnte es sich nicht erlauben, dem damaligen NS-Sportverband beizutreten. So war ein \u00f6ffentliches Auftreten nicht mehr m\u00f6glich. Alle vereinseigenen Gegenst\u00e4nde mussten unter den Mitgliedern verteilt werden. In den Privatwohnungen lebte jedoch der Schachgedanke weiter.<\/p>\n<p>Durch den II. Weltkrieg von 1939 bis 1945 kam das Schachspiel zum v\u00f6lligen Stillstand. Erst nach den Kriegsjahren war dann um 1946\/47 ein Wiederaufleben des Schachspiels im Gange, nicht zuletzt durch einige Heimkehrer, welche im Sch\u00fctzengraben das k\u00f6nigliche Spiel erlernt hatten. Die Fortf\u00fchrung des Vereins wurde jedoch von der damaligen Milit\u00e4rregierung nicht genehmigt. Schachspiel galt zu dieser Zeit als \u201emilit\u00e4risches, verp\u00f6ntes Spiel\u201c.<\/p>\n<p>Erst nach dieser Zeit konnte wieder an einem Neuaufbau begonnen werden und bereits am<br \/>\n7. Februar 1948 wurde die Weiterf\u00fchrung beschlossen und die Generalversammlung an diesem Tag brachte unter Wahlleiter Josef Kroth I als I. Vorstand Franz Klug II zustande.<\/p>\n<p>I. Vorstand Franz Klug II, Spielwart Emanuel Faust,<\/p>\n<p>II. Vorstand Emanuel Faust, Vereinsdiener Richard Geis,<\/p>\n<p>Kassier Otto Gehlert, Jugendleiter Richard Geis, Schriftf\u00fchrer Franz Klug I<\/p>\n<p>In dieser Generalversammlung, die im Gasthaus \u201eZum Engel\u201c stattfand, wurde nach Bestimmungen des bayerischen Staatsministeriums die Vereinslizensierung beantragt und am 17. Juli 1948 vom Landratsamt in Obernburg genehmigt. Weiter wurde der Beitritt zum Unterfr\u00e4nkischen Schachverband beantragt und durch Urkunde vom 01.11.1948 in den Verband aufgenommen.<\/p>\n<h3 class=\"western\">Simultanveranstaltungen und Ligabetrieb 1949 \u2013 1969<\/h3>\n<p>Um das Schachspiel weiter zu verbreiten, brachte Richard Geis sogar den Kindern in der Schule Schach bei. Das neue Vereinsheim wurde das Gasthaus zum Ochsen mit Vereinswirt Josef B\u00f6nisch. Weitere Mitglieder wie Leopold Seubert, Karl Faust, Josef Hohm, Ludwig Lieb und Anton Pilzweger wurden Teil der Vorstandschaft.<\/p>\n<p>Zum 25-j\u00e4hrigen Bestehen fand eine Simultanveranstaltung mit dem Bayerischen Meister Karl Gilg statt.<\/p>\n<p align=\"center\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-301\" src=\"https:\/\/schachklub-grosswallstadt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/geschichte1.png\" alt=\"\" width=\"1254\" height=\"768\" \/><\/p>\n<p align=\"center\"><span style=\"color: #4f81bd;\"><span style=\"font-size: small;\"><b>Ehrung der Gr\u00fcndungsmitglieder zum 25-j\u00e4hrigen Jubil\u00e4um.<br \/>\nv. links: Josef Markert, Karl Faust, Bayer. Schachmeister Karl Gilg, Josef Kroth, Emanuel Faust,<br \/>\nKarl Giegerich, Otto V\u00f6lker<\/b><\/span><\/span><\/p>\n<p>Nach dem Wegzug des 1. Vorstands Franz Klug II, kam das Schachspiel fast vollst\u00e4ndig zum Erliegen und wurde haupts\u00e4chlich von Emanuel Faust und Otto Gehlert aufrechterhalten. So kam es 1957 zu Neuwahlen, bei denen Rudolf Schmitt als neuer Vorstand hervor ging. Zusammen mit Emanuel Faust (2. Vorstand), Ludwig Lieb (Kassier) und Franz Odenwald (Spiel- und Jugendleiter) bildete er das neue F\u00fchrungsteam. Als Mitgliedsbeitrag wurde ab sofort der Betrag von 25 Pfennig pro Monat eingesammelt, um eine Schachzeitung abonnieren zu k\u00f6nnen. In der 1957\/58 ausgespielten 2. Vereinsmeisterschaft setzte sich am Ende Ludwig Giegerich durch.<\/p>\n<p>Nachdem der Spielbetrieb erneut fast zum Erliegen gekommen war, gab es im Juni 1963 im Gasthaus Adler die l\u00e4ngst \u00fcberf\u00e4llige Generalversammlung, bei der sich Martin Heged\u00fcs bereit erkl\u00e4rte, den Vorsitz zu \u00fcbernehmen. Und erneut wurde ein neues Vereinslokal gesucht und gefunden \u2013 der \u201eFr\u00e4nkische Hof\u201c mit Gastwirt Engelbert Glaab. 1963 verstarb auch das Gr\u00fcndungsmitglied Emanuel Faust, der eine der treibenden Kr\u00e4fte des Schachklubs gewesen war. Zudem wurden Josef Freudenberger und Karl Giegerich zu Ehrenmitgliedern ernannt.<\/p>\n<p>1964 gelang es Gro\u00dfwallstadt bei einer Simultanveranstaltung mit dem Deutschen Meister Siegmund Wolk gleich 2 Bretter zu gewinnen. Es wurden alle Vorbereitungen getroffen, um 1964 auch am Ligabetrieb teilnehmen zu k\u00f6nnen. Nach st\u00e4ndigen Querelen mit dem Gastwirt, siedelte der Schachklub in die Gastst\u00e4tte \u201eZur Krone\u201c mit Gastwirt Max Herdt um.<\/p>\n<p>1965 nahmen einige Spieler erfolgreich an Simultanveranstaltungen mit dem Weltmeister Tigran Petrosjan und dem Fernschachweltmeister Jakob Estrin teil. Zum 40-j\u00e4hrigen Jubil\u00e4um konnte sogar der deutsche Spitzenspieler Lothar Schmidt f\u00fcr eine eigene Simultanveranstaltung in der Volkshalle gewonnen werden. Als neuer Vorstand wurde zuvor Ludwig Heller gew\u00e4hlt.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-309\" src=\"https:\/\/schachklub-grosswallstadt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/geschichte2.jpg\" alt=\"\" width=\"1385\" height=\"427\" \/><\/p>\n<p><span style=\"color: #4f81bd;\"><span style=\"font-size: small;\"><b>Bild 13: Auszeichnung verdienter Mitglieder<br \/>\n(von links: Otto Gehlert, Karl Giegerich, Otto V\u00f6lker, Karl Faust, Josef Markert und B\u00fcrgermeister Linus Geis)<\/b><\/span><\/span><\/p>\n<p>1968 kam es erneut zu einem Wechsel an der Vereinsspitz und Ludwig Lieb \u00fcbernahm den Vorsitz. Bei den intern ausgetragenen Vereins- und Pokalmeisterschaften wurde immer hart gek\u00e4mpft, aber mehrfacher Gewinner wurde dabei Schachfreund Franz Odenwald.<\/p>\n<h3 class=\"western\">Aktion Sorgenkind 1969<\/h3>\n<p>Im Folgejahr musste der Schachklub erneut umsiedeln, da das Vereinslokal nicht mehr zur Verf\u00fcgung stand. Neuer Treffpunkt wurde die TV-Gastst\u00e4tte.<\/p>\n<p>Am 20. April 1969 setzte der Schachklub Gro\u00dfwallstadt noch einen drauf und veranstaltete erneut ein Simultanturnier in Gro\u00dfwallstadt zu Gunsten der \u201eAktion Sorgenkind\u201c. Die Meisterspieler der deutschen Schachelite Wolfgang Unzicker, Lothar Schmid und Hans-G\u00fcnther Kestler sowie die lokalen Gr\u00f6\u00dfen aus Unterfranken, Martin und Alfred Hock, wurden eingeladen und traten gegen mehr als 200 Schachspieler von nah und fern an. Zahlreiche G\u00e4ste sowie namhafte Politiker der Region und auch das ZDF besuchen die Veranstaltung und begeistern sich f\u00fcr das Schachspiel und das \u201eTurnier mit Herz\u201c, bei dem fast 7.000 DM gespendet werden konnten. Besonders hervorzuheben ist an dieser Stelle der Hauptorganisator Franz Odenwald, der daf\u00fcr vom unterfr\u00e4nkischen Schachverband mit der Ehrennadel in Silber mit Eichenlaub ausgezeichnet wurde.<\/p>\n<p align=\"center\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-308\" src=\"https:\/\/schachklub-grosswallstadt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/geschichte3.jpg\" alt=\"\" width=\"1165\" height=\"799\" \/><\/p>\n<p align=\"center\"><span style=\"color: #4f81bd;\"><span style=\"font-size: small;\"><b>Wolfgang Unzicker (stehend) in Aktion gegen Landrat Karl Oberle (gegen\u00fcber)<\/b><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"center\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-307\" src=\"https:\/\/schachklub-grosswallstadt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/geschichte4.jpg\" alt=\"\" width=\"1153\" height=\"796\" \/><\/p>\n<p align=\"center\"><span style=\"color: #4f81bd;\"><span style=\"font-size: small;\"><b>An \u00fcber 150 Brettern wird f\u00fcr den \u201eGuten Zweck\u201c gek\u00e4mpft<\/b><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"center\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-306\" src=\"https:\/\/schachklub-grosswallstadt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/geschichte5.jpg\" alt=\"\" width=\"1096\" height=\"916\" \/><\/p>\n<p><span style=\"color: #4f81bd;\"><span style=\"font-size: small;\"><b>Gruppenbild des Schachklub Gro\u00dfwallstadt im Rahmen der &#8222;Aktion Sorgenkind&#8220;<br \/>\n(v. links) 1. Reihe: Karl Faust, Unterfrankenmeister Martin Hock, Alfred Hock, Deutscher Meister Hans-G\u00fcnther Kestler, Gro\u00dfmeister Lothar Schmied, Gro\u00dfmeister Wolfgang Unzicker, B\u00fcrgermeister Linus Geis, Karl Giegerich, Otto Gehlert<br \/>\n2. Reihe: Arnold Schetelig (Unterfr\u00e4nkischer Schachverband), Alfred Schneider, Oskar Giegerich, Alois Kroth, Ludwig Lieb, Karl Ignaz Giegerich, Josef Hirsch, Martin Heged\u00fcs, Wenzel Drescher, Helmut Futschik<br \/>\n3. Reihe: Franz Suffel, Edgar Sam, Ludwig Giegerich, Karl Hein, Franz Zega, Josef Herdt, Willy Suffel<br \/>\n4. Reihe: Franz Odenwald, Horst Walther, Helmut Wengerter, Ludwig Heller, Robert Schnabel, Josef Hohm<\/b><\/span><\/span><\/p>\n<h3 class=\"western\">Jugendarbeit (1972 \u2013 1989)<\/h3>\n<p>Im Jahr 1972 war erneut ein Wechsel des Vereinsheims notwendig und es ging ein paar Meter weiter ins SV Sportheim. Und auch in der Vereinsspitze vollzog sich ein ganz entscheidender Wechsel. Mit Helmut Wengerter \u00fcbernahm jemand die Verantwortung, der die Zukunft in der Jugendarbeit sah. Es wurde eine neue Jugendgruppe ins Leben gerufene und mit Josef Heinrich gelang es 1973 erstmals einem Spieler des Schachklubs den Landkreispokal zu gewinnen. In den Folgejahren wurden die Jugendspieler auch in den Landkreisturnieren immer erfolgreicher und konnten bis in die 1. Mannschaft vorsto\u00dfen.<\/p>\n<h1 class=\"western\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-305\" src=\"https:\/\/schachklub-grosswallstadt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/geschichte6.jpg\" alt=\"\" width=\"1358\" height=\"977\" \/><\/h1>\n<p align=\"center\"><span style=\"color: #4f81bd;\"><span style=\"font-size: small;\"><b>vorne v. links: Wenzel Drescher, Alois Kroth, B\u00fcrgermeister Walter Vogel, Otto Gehlert, Karl Faust, Otto V\u00f6lker, Dr. Schmelz und Rudi Ax vom Schachverband Bayern, Rudolf Schmitt, Josef Hirsch.<br \/>\nMittlere Reihe von links: Ludwig Lieb, Josef Herdt, Franz Odenwald, Karl Hein, Heinrich Schnellbach, Helmut Futschik, Walter Klammer, Heinz Richter, Josef Heinrich, G\u00fcnther Br\u00f6ckert, Heini Giegerich, Reinhard Dechent, Friedel Ehser, Reinhold Kern, Ludwig Giegerich, Karl Langer.<br \/>\nHintere Reihe v. links: Ralf Odenwald, Helmut Wengerter, Helmut Widera, Thomas Markert, Friedhelm Wengerter, Harald Polotzek, Karlheinz Herdt, Matthias Seitz, Edgar Sam, Andreas Kaderidis<\/b><\/span><\/span><\/p>\n<p>Ende der 70er \/ Anfang der 80er hatte der Zuwachs der Jugend seinen H\u00f6hepunkt und Heinz Richter sowie Helmut Wengerter und Franz Odenwald \u00fcbernahmen das Jugendtraining. Der Vereinsabend wurde ab 1977 \u201eAm Alten Brunnen\u201c bei Schachfreund Ludwig Giegerich abgehalten, das Jugendtraining in der \u201eAlten Schule\u201c. Mit Matthias Seitz als Gewinner des Silbernen Springers und sp\u00e4ter des Landkreispokals, war man im Jugendbereich ganz vorne dabei. Auch Stefan und Thomas Scherer konnten mehrfach Turniere auf Kreis- und Bezirksebene gewinnen. Bei den M\u00e4dchen lag Monika V\u00f6lker stets auf den ersten Pl\u00e4tzen. Insgesamt war der SK Gro\u00dfwallstadt sowohl bei den Jugendlichen, bei den Sch\u00fclern als auch bei den M\u00e4dchen so gut besetzt, dass z. B. beim Enka-Cup alle ersten Mannschaftspl\u00e4tze an Gro\u00dfwallstadt gingen.<\/p>\n<p>1982 schaffte es die C-Jugend-Mannschaft mit Werner Sch\u00f6nau, Stefan Scherer, Thomas Scherer, Dietmar Schandel und Roland Heffner sogar bis ins Finale der Bayerischen Meisterschaft, wurde aber trotz eines Unentschiedens auf Grund der Brettwertung nur zweiter. Im gleichen Jahr stiegen sowohl die 1. als auch die 2. Mannschaft ihre Liga gewinnen und aufsteigen.<\/p>\n<p>Im Folgejahr konnte das sogar noch getoppt werden, als 3 der 4 gemeldeten Mannschaften erster wurden und aufstiegen. Nur die 1. Mannschafft musste ungl\u00fccklich wieder zur\u00fcck in die Bezirksliga.<\/p>\n<p>Und mit Markus und Christian Sam standen bereits die n\u00e4chsten Talente in den Startl\u00f6chern. Sie waren bis auf Bayerische Ebene sehr erfolgreich. Gekr\u00f6nt wurde dies aber mit dem Gewinn der Deutschen Meisterschaft in der D-Jugend durch Christian im Jahr 1988.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-304\" src=\"https:\/\/schachklub-grosswallstadt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/geschichte7.jpg\" alt=\"\" width=\"1360\" height=\"970\" \/><\/p>\n<p><span style=\"color: #4f81bd;\"><span style=\"font-size: small;\"><b>Vorstand Helmut Wengerter, Deutscher Meister Christian Sam, B\u00fcrgermeister Walter Vogel<\/b><\/span><\/span><\/p>\n<p>Und nicht nur im Schach konnte der Schachklub gl\u00e4nzen. So wurde man 2x Fu\u00dfballortsmeister im Gro\u00dffeld sowie Handballortsmeister in Gro\u00dfwallstadt und belegte gute Pl\u00e4tze beim Tischtennis und Sommerbiathlon.<\/p>\n<h3 class=\"western\">Meister von Unterfranken (1990 \u2013 2000)<\/h3>\n<p>Nachdem in den 80er Jahren 2x Mal knapp die Meisterschaft verpasst wurde, gelang dem Schachklub Gro\u00dfwallstadt 1994 endlich der lang ersehnte Erfolg. Mit einem Sieg am vorletzten Spieltag gegen Wertheim, konnte die Meisterschaft in der Unterfrankenliga gewonnen werden, was den Aufstieg in die Regionalliga Nord-West bedeutete.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-303\" src=\"https:\/\/schachklub-grosswallstadt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/geschichte8.png\" alt=\"\" width=\"909\" height=\"656\" \/><\/p>\n<p>Doch nicht nur in den Verbandsspielen kam man zu Unterfr\u00e4nkischen Ehren. In der Besetzung Florian Staub, Dietmar Schandel, Franz Odenwald und Hermann J\u00e4ger (Karlstadt) konnte bei der ersten Teilnahme sofort die Unterfr\u00e4nkische Mannschaftsmeisterschaft im Fernschach errungen werden.<\/p>\n<p>Bei der seit 1994 j\u00e4hrlich ausgetragenen Landkreis-Blitzmeisterschaft konnte Gro\u00dfwallstadt regelm\u00e4\u00dfig vordere Pl\u00e4tze belegen \u2013 allen voran Thomas Scherer, der mehrmals den Pokal gewann.<\/p>\n<p>In diesem Jahr wurde auch Ludwig Lieb f\u00fcr seine langj\u00e4hrigen Verdienste zum Ehrenmitglied ernannt.<\/p>\n<h3 class=\"western\">Generationenwechsel (2001 \u2013 2025)<\/h3>\n<p>Wurde der Verein seit den 70er Jahren in erster Linie durch Helmut Wengerter und Franz Odenwald gef\u00fchrt, \u00e4nderte sich dies sp\u00e4testens mit dem Wechsel in der Vorstandschaft 2001, als Timo Flaschentr\u00e4ger zusammen mit Dietmar Schandel, Friedhelm Wengerter und Thomas Scherer das Ruder \u00fcbernahm. Da einige Spieler aus der Meistermannschaft den Verein zwischenzeitlich verlassen hatten und etliche Jugendliche durch Studium weggezogen waren, konnten wir nicht mehr an die gro\u00dfen Erfolge ankn\u00fcpfen und mussten gerade in der Jugendarbeit wieder neu anfangen.<\/p>\n<p>Dietmar Schandel, der seit 2007 auch den Vorsitz \u00fcbernahm, k\u00fcmmert sich bereits seit den 90er Jahren sowohl als Spielleiter, Mannschaftsverantwortlicher und Trainer um den sportlichen Teil. Unterst\u00fctz wird er hierbei von Jugendleiter Thomas Scherer, der vor allem auf reichlich Turniererfahrung zur\u00fcckgreifen kann. Friedhelm Wengerter ist haupts\u00e4chlich f\u00fcr die organisatorischen Belange und die geselligen Aktivit\u00e4ten des Vereins zust\u00e4ndig. Timo Flaschentr\u00e4ger ist Schriftf\u00fchrer und schreibt auch nebenbei noch f\u00fcr die Schachecke im Main-Echo. Als Kassier war lange Jahre Stefan Scherer t\u00e4tig, der zwischenzeitlich durch Friedhelm Wengerter abgel\u00f6st wurde.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vereinsgeschichte Vereinsgr\u00fcndung 1910 \u2013 1935 Zu den Jahren der Gr\u00fcndung des Kath. Burschen Vereins 1910, versuchte H. H. 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